Eine gute Idee. Aber war das wirklich Sharing?
Die Geschichte beginnt Ende der 2000er-Jahre im Silicon Valley. Garrett Camp und Travis Kalanick entwickeln die Idee, professionelle Fahrdienste bequem über das Smartphone bestellbar zu machen.
2010 startet das Angebot in San Francisco. Anfangs geht es vor allem um hochwertige Fahrzeuge mit Fahrer. Die App verbindet Kunden und gewerbliche Beförderungsangebote.
Die Geschäftsidee nimmt organisatorisch Gestalt an.
Start des Fahrdienstes in San Francisco.
UberX erweitert das Angebot um günstigere Fahrzeugkategorien.
Der Unterschied zur klassischen Sharing-Idee
Bei einer klassischen Mitfahrgelegenheit nimmt ein Fahrer andere Menschen auf einer ohnehin geplanten Strecke mit. Ressourcen und Fahrtkosten werden geteilt.
Bei Uber entsteht dagegen ein kommerzieller Fahrauftrag. Das Fahrzeug wird eingesetzt, weil ein Kunde befördert werden möchte.
Eine Mitfahrgelegenheit teilt eine ohnehin stattfindende Fahrt. Ein gewerblicher Fahrdienst verkauft eine Beförderungsleistung.
Die digitale Vermittlung war eine Innovation. Doch die dahinterliegende Beförderung blieb eine wirtschaftliche Dienstleistung, für die je nach Land unterschiedliche Vorschriften galten.
