Mobilität bei Krebs Eine Information von Taxiunternehmen Schwartz

Taxi & Krankenfahrdienst Dirk Schwartz

Mobilität bei Krebserkrankungen – Hinweise zur sicheren Fahrt

Während einer Krebsbehandlung können Mobilität, Belastbarkeit und Infektionsrisiken eine besondere Rolle spielen. Die Wahl des geeigneten Verkehrsmittels – eigenes Auto, öffentliche Verkehrsmittel oder Taxi – sollte immer unter Berücksichtigung des individuellen Gesundheitszustands und ärztlicher Hinweise erfolgen. Dieser Überblick dient der Orientierung und ersetzt keine medizinische oder rechtliche Beratung.

Eigenes Auto – mögliche Vorteile und Einschränkungen

Die Fahrt mit dem eigenen Pkw kann für manche Patientinnen und Patienten eine flexible Lösung sein. Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass Therapien wie Chemo- oder Strahlentherapie Konzentration, Reaktionsfähigkeit oder Belastbarkeit beeinträchtigen können. Ärztliche Hinweise zur Fahrtüchtigkeit sollten stets beachtet werden. Zudem besteht bei starker Erschöpfung oder immunsuppressiver Therapie ein erhöhtes gesundheitliches Risiko.

Bus und Bahn – Nachteile bei geschwächtem Immunsystem

Öffentliche Verkehrsmittel sind nicht immer optimal für Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Enge Räume, wechselnde Fahrgäste und eingeschränkte Hygienekontrolle können das Infektionsrisiko erhöhen. Auch längere Wege, Wartezeiten oder fehlende Sitzmöglichkeiten stellen für viele Betroffene eine zusätzliche Belastung dar.

Taxi als Alternative – kontrollierte und sichere Beförderung

Eine individuell organisierte Taxifahrt kann für Patientinnen und Patienten während einer Krebstherapie eine sinnvolle Alternative darstellen. Der direkte Transport ohne Umstiege, begrenzte Kontaktpersonen sowie feste Abholzeiten reduzieren organisatorischen Stress und potenzielle Infektionsrisiken.

Hygienemaßnahmen bei Taxifahrten

Bei Bedarf können zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll sein, insbesondere bei immunsupprimierten Patientinnen und Patienten:

  • regelmäßige Reinigung relevanter Kontaktflächen im Fahrzeug
  • Tragen einer medizinischen Maske durch den Fahrer auf Wunsch
  • Tragen einer FFP2-Maske durch den Fahrgast bei erhöhter Infektionslage
  • ausreichende Belüftung während der Fahrt

Welche Transportform im Einzelfall geeignet ist, sollte stets unter Berücksichtigung des individuellen Gesundheitszustands sowie ärztlicher Empfehlungen entschieden werden.

Quellen

Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr ( Fahrerlaubnis-Verordnung – FeV). (o. D.). Abgerufen am 1. März 2023, von gesetze-im-internet.de

Hinweis:
Alle Angaben sind ohne Gewähr.